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Robin S.

02. August, 10:13 Uhr

"Wir spielen auf 20m Breite und 70m Länge." Thomas Tuchel lässt grüßen bei dieser Trainingsform. 😊 Ich freue mich darauf, sie auszuprobieren.

01. Juli, 10:22 Uhr

Yul Wiegand ist so ein begnadeter Kindertrainer. Man sieht hier nicht nur eine sehr lustige Aktivierung, sondern auch die Fähigkeit eines Trainers sich auf die Ebene von Kindern zu begeben. Wenn das allein verstanden werden würde von Trainern, oder auch mehr geschult werden würde, wäre das ein absoluter Zugewinn. Bei der Level 1-Ausbildung durfte ich ihn bei der Arbeit beobachten. Sehr inspirierend dieser Mann. Tolles Video!

Ich finde es immer wieder bemerkenswert, was ein simples Steuerungsmittel wie eine Mittellinie für Trainingsmöglichkeiten eröffnet. Das Thema "Steuerungsmittel" als Trainingstool verdient in der Trainerausbildung eine viel höhere Aufmerksamkeit, und sollte viel mehr sensibilisiert werden, was leider nicht der Fall ist. Zur Form: Es macht glaube ich auch bei der Dribbellinie Sinn, den Pass in die gegnerische Hälfte zu erlauben, der dann zurückklatschen muss damit überdribbelt werden kann. Bei Eroberung durch die Verteidiger könnte man auch freies Spiel erlauben. Wenn man noch 4 weitere Kids hat, kann man die Form glaube ich auch als Tschechenrolle spielen :)

03. Juni, 13:34 Uhr

Hallo Philipp, danke für dein nettes Feedback. Das ist tatsächlich ein kostenloses Grafik-Programm. Es ist auf dem Handy unmöglich zu bedienen und auf dem Laptop am Anfang ein wenig "pain in the arse" wie der Ami sagt. Man muss sich damit befassen. Ansonsten würde ich sagen habe ich eine halbe Stunde dafür gebraucht, habe mir aber besonders Mühe gegeben, weil ich es veröffentlichen wollte.

Hier der Link:

https://ft-graphics.fussballtraining.com/

Liebe Grüße

Robin

P.S: jeder der im Kinderbereich höher als im 4 vs. 4 spielen lässt im Training ist wegen Entwicklungsgefährdung und Drop-Out-Förderung nach Abmahnung sofort zu entlassen. 😄

Gepostet

03. Juni, 00:21 Uhr

Es geht, wenn man plant und wirklich will

In letzter Zeit bekomme ich bei unserem Kunstrasenplatz immer wieder mit, dass viel über Trainingszeiten und Platzbelegungen diskutiert wird. Jeder braucht den Platz. Am besten den ganzen, mindestens aber den halben. Und das teilweise mit zwölf bis 16 Kindern.

Heute hatten wir folgende Ausgangslage:

  • 3 Trainer

  • 31 Kinder aus D-Jugend und E1-Jugend

  • 4 Jugendtore

  • 4 Minitore

  • 24 Leibchen in drei Farben

  • rund 50 Hütchen

  • ein Halbfeld

Und ehrlich: Das waren Top-Voraussetzungen.

Geplant hatten wir eine Einheit mit

  1. FIFA 11+

  2. Kopfballrundlauf

  3. Zack-Zack 1 gegen 1

  4. Farbendribbling mit Torschuss

  5. zum Abschluss ein Tschechenrollenturnier beziehungsweise 4 gegen 4 mit vier Anspielern.

31 Kinder auf einem Halbfeld klingt erstmal viel. War es aber nicht. Entscheidend war, dass die Einheit vorher sauber geplant war und jeder Trainer wusste, was zu tun ist.

Wir haben die Gruppe in 15 und 16 Kinder aufgeteilt und dabei das Leistungsgefälle bewusst ausgeglichen: stärkere E-Jugend-Spieler in die D-Gruppe, schwächere D-Jugend-Spieler in die E-Gruppe. Dadurch entstanden zwei passende Trainingsgruppen, in denen die Kinder weder unterfordert noch überfordert waren.

Alle Formen wurden doppelt aufgebaut. Zusätzlich haben wir nach dem Prinzip „Form in Form“ geplant. Die nächste Übung steckte also im Aufbau der vorherigen schon mit drin. Dadurch mussten wir nur einzelne Elemente verändern oder entfernen und hatten kaum Umbauzeiten.

Das Ergebnis: viele Aktionen, wenig Wartezeit, hohe Aktivität und richtig gute Intensität. Es war keine Notlösung nach dem Motto: „Wir teilen uns halt irgendwie den Platz.“ Es war eine sehr gute, lebendige und intensive Trainingseinheit.

Was ich damit sagen will: Ein großer Trainingskader ist nicht automatisch ein Problem. Im Gegenteil. Wenn man ihn gut organisiert, bietet er sogar viele Chancen. Gerade beim Ausgleich von Leistungsunterschieden kann eine größere Gruppe helfen, weil man Kinder sinnvoller einteilen und besser auf ihrem jeweiligen Niveau fordern kann.

Mit weiterem Material und zwei zusätzlichen Trainern hätte man auf dem ganzen Platz ohne Weiteres vier Gruppen gleichzeitig trainieren lassen können. Auch 60 Kinder wären dann nicht automatisch Chaos, wenn die Organisation stimmt.

Natürlich funktioniert das nicht, wenn man fünf Minuten vor Trainingsbeginn überlegt, was man eigentlich machen will. Es braucht Planung, klare Aufgaben und Trainer, die vorher mitdenken.

Für mich war es das erste Mal, dass ich eine Trainingseinheit in dieser Größenordnung organisiert und geplant habe. Und es war einfach ein richtig gutes Gefühl, am Ende auf den Platz zu schauen und zu sehen: Alle 31 Kinder waren aktiv, alle waren eingebunden, alle hatten viele Aktionen und alle sind mit einem Lächeln vom Platz gegangen.

Genau darum geht es.

Nicht immer nur darüber reden, warum etwas nicht geht. Sondern überlegen, wie es gehen kann.

Denn wenn man plant und wirklich will, geht es. Und manchmal geht es nicht nur irgendwie. Manchmal geht es richtig gut.

Liebe Grüße

Robin

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Kommentiert am #21: Warum wir uns messen

20. Mai, 10:07 Uhr

Toll auf den Punkt gebracht, Marian. Das Thema ist so wichtig, weil ein Verständnis für diese Hirnprozesse im Kinderkopf, die Trainingsplanung mitbestimmt und sehr griffige Modelle daraus entstehen, mit welchen man Trainingsverhalten analysieren kann. Gerade das Grundwissen in der Motivationspsychologie führt ja dazu, dass man zu Trainingsprinzipien wie Maximale Freude -> Maximale Aktivität -> Maximale Intensität -> Maximale Qualität gelangt, weil diese motivationspsychologisch begründet sind. Wenn man das entweder bewusst vernachlässigt ( z.b. "Training macht halt auch manchmal keinen Spaß) oder nicht intuitiv als Trainer berücksichtigt, gelangt man meiner Meinung nach früher oder später unweigerlich zum Drop-out. Toller Impuls!

20. Mai, 09:20 Uhr

Diese Fortbildung ist ein deutliches Upgrade zum Vorgänger! Die klare Strukturierung, wie man diese Prinzipien anhand der Formen auf der Plattform einführt ist sehr gut gelungen. Das war im Vorgänger bisschen kurz gekommen. Und das man jetzt Formen nach den Methoden suchen kann ist richtig mega! Gute Arbeit, wirklich!

18. Mai, 23:05 Uhr

Min 0:09 ich freu mich auch :)

09. Mai, 01:50 Uhr

Lieber Sako,

das war ein sehr schöner Vortrag, der deinen Vortrag beim KFK noch einmal wunderbar vertieft hat.

Die wichtigste Erkenntnis für mich war, dass isoliertes Techniktraining keineswegs ein Tabu oder No-Go ist. Entscheidend ist vielmehr, dass es nicht Selbstzweck bleibt, sondern das Kind möglichst schnell von Stufe 1 in die Übung auf Stufe 2 transferiert wird. Denklogisch war mir das im Grunde klar, aber in dieser Griffigkeit hatte ich es bislang noch nicht vor Augen.Vergleichsweise: Die C-Lizenz-Ausbildung hat zumindest bei den Landesverbänden die Trainingsphilosophie Deutschland als Grundgedanken übernommen. Trainer werden mittlerweile also durchaus spielformorientiert geschult. Beim Thema Techniktraining wird noch mit dem Obersatz gearbeitet, man bekomme „Grobmotoriker“ und schule sie bestenfalls zu „Feinmotorikern“.

Genau das dürfte im Fußball aber nicht das Ziel sein. Sonst jagt man einer Kür hinterher, statt Technik als Mittel zu begreifen. Top Vortrag!🍀

30. November, 17:26 Uhr

Gibt es hier auf der Plattform, einfach mal suchen bitte 🙂