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Robin Scherf

26. Juni, 21:07 Uhr

Das Wort "Trainingsphilosophie" ist tatsächlich zu groß und etwas aufgeblasen. Ich habe das schonmal hier auf der Plattform geschrieben, dass der DFB wirklich an seiner Kommunikation arbeiten könnte, weil so niemand zuhört. Das ist auch ganz verständlich, weil man sich bei solchen Schlagworten sofort geframed fühlen kann. Der DFB sollte vielleicht, das Ziel des ganzen klar definieren. Freude, Intensität und Wiederholung sind keine Ziele, sondern Methoden. "Aber warum soll ich das machen? Weil ihr es sagt?", fragt man sich an der Basis. Was ist das Ziel davon? Ich finde das sagen sie nicht konkret, deuten es hier und da nur immer mal an.

Ich finde ja die Formen, die sie zeigen, gerade das 3 gegen 3 mit dem wechselndem Angriffsrecht  wirklich gut. Aber das ist eine gute Form und definiert deswegen nicht eine Philosophie. Euren Dezentralsierungsgedanke find ich gut. Ich würde sofort bei euch die C-Lizenz machen 🙂 Ich bin gespannt, was ihr zu den Inhalten sagt.

Min 45:25 Die Form würde ich auch als "für mich nützlich" bewerten. Ich denke hier könnte man noch als Variation, den Spieler, der das Minitor trifft, das Tor umlaufen lassen, wie man das schon bei einigen Formen auf der Plattform hier gesehen hat. Dann hätte man noch den Druck von hinten, was spielnäher sein könnte. Und ich denke, man könnte den Durchgang im 4vs4 auslaufen lassen. Aber coole Form.

11. Juni, 10:24 Uhr

Ja das ist ein super schwieriges Thema, gerade wenn man das nach den Philosophien dieser Plattform hier denkt und dem Kind nicht in eine isolierte Technikübung pressen und das isoliert vom restlichen Trainingskader machen will. Ich glaube im Kinder und Jugendfußball ist das sogar wichtiger, dass die Torhüter mehr zu kicken lernen, weil sich das später auszahlt.

Sie Geschichten mit Aufschritt und korrekt Abkippen kommt glaube ich später.

Was ich aber ganz cool finde als Form und was auch zumindest im Ansatz an die Philosophie dieser Plattform rankommen könnte:

Wenn man zwei Torhüter gegeneinander ein Reaktionsspiel machen lässt. Da liegt eine Reihe von verschiedenen Hütchen zwischen den beiden. Beide Torhüter sind auf den Knien gegenüber von einander. Der Trainer ruft eine Farbe und jeder muss versuchen schneller als der andere das Hütchen zu nehmen. Da hat man zumindest als Spielform die Reaktionsschnelligkeit und die Orientierung im eingeschränkten Sichtfeld abgedeckt. Wenn die Hütchen weit genug auseinander liegen, könnten die äußeren Hütchen sogar ein Abkippen provozieren, wenn das "krabbeln" verboten ist. Denn so lernen die Kinder implizit in beide Richtungen zu kippen und dabei auch den richtigen Arm zu verwenden. Und du provozierst die Streckbewegungung und nimmst die Angst vorm Fallen.

Aber wenn es um die typischen Techniken, wie Aufschritt und Abkippen geht, bin ich überfragt wie man das machen könnte, dass das einem Kind im Breitensport richtig Spaß macht. Liebe Grüße

Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass viele Trainer sich auf der Tribüne darüber lustig gemacht haben, dass der DFB "Die beste Trainingseinheit" vorgestellt hat. Ich denke, der DFB täte gut daran, in seiner Kommunikation da anders aufzutreten. Weil ich glaube die meisten an der Basis empfinden das als Bevormundung und hören deswegen gar nicht erst zu. Ich hab mich auch gefragt, was die beiden Trainer dachten, als sie die King of the Court Form zuvor gesehen haben 😀 Ich denke immer, auch wenn der DFB natürlich im Jugendbereich neue und bestimmt richtige Wege geht, finde ich, dass es trotzdem noch sehr "verschult" wirkt. Aber das ist nur meine lizenzfreie Meinung. )

Ich habe es tatsächlich noch geschafft meinen Dienst zu tauschen an dem Wochenende. Deswegen freue ich mich schon riesig auf euren Vortrag dieses Jahr. Und vielleicht ist ja auch wieder ein Foto drin? 😉

06. Juni, 03:05 Uhr

Joscha Balle Danke Dir! Was würdest du vielleicht tauschen, um die Intensität bisschen abzumildern? Also Tschechenrolle empfinde ich als gesetzt. Aber ich denke manchmal, wenn man eine 1vs1 Form mit Umschaltmoment hat, die so eine hohe Frequenz hat, dann könnte man vielleicht, das Laufspiel ändern oder anstatt der ÜZ/UZ Form was ganz anderes machen?

03. Juni, 22:43 Uhr

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Mit den Formen bin ich sehr gut gefahren. Ich hab aber festgestellt, dass unsere Kids am Anfang keine 5 Themenkomplexe verarbeiten konnten. Und ich auch nicht 😄

Seit ihr dieses Jahr am 17.08. wieder mit dabei?

28. Mai, 16:32 Uhr

Bei der Variation könnte man wahrscheinlich, um auch die Schwierigkeit zu senken, mit zwei Minitoren auf jeder Seite spielen, weil so kann der Spieler wieder eins andribbeln und dann entweder schnell bleiben oder einen Richtungswechsel machen.

Beantwortet am Gegenpressing 4-gegen-2+4

28. Mai, 16:17 Uhr

Ich glaube je kleiner um so schwerer, je größer um so einfacher für das ballführende Team.