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Peter S.

Mainz, Deutschland

Trainerstationen: Wormatia Worms, SV Gonsenheim, TSG Bretzenheim

Gepostet

25. Februar, 01:45 Uhr

Kämpferspiele zum Mentalitätstraining

Hallo Zusammen,

Ich bin U13 Trainer eines ambitionierten Amateurvereins, der sich direkt unter den Nachwuchsleistungszentren bewegt.

Ich wollte einfach mal meine Erfahrungen zu dem Thema „Kämpferspiele“ teilen. Mir ist wichtig zu sagen, dass es sich hierbei nur um eine Erweiterung handelt, um die Gewinnermentalität zu fördern.

Wir haben zum Beispiel beim Carsten 1 vs 1 Durchgänge so gespielt das die Kinder ein Tor unter allen Umständen vermeiden sollten, zur Not auch mit einem Foul. Natürlich wurde darauf hingewiesen, dass die Kinder sich im Training nicht gegenseitig verletzen sollen. Dennoch waren Festhalten und Armeinsatz erlaubt. Die Mentalität der Kinder war spürbar höher und die Kinder, die noch Probleme hatten ihren Körper einzusetzen im Zweikampf haben nachhaltig gelernt mit fairem Ziehen und Drücken die Bälle zu erobern. Ich war echt begeistert und hätte das nicht erwartet wie gut die Kinder das aufgenommen haben.

Ich persönlich denke, dass „Kämpferspiele“ immer mal wieder ein spannendes Mittel sein können abwechslungsreich Durchsetzungsfähigkeit und Gewinnermentalität zu entwickeln.

Sankt Pauli setzt im Grund- und Aufbaubereich sehr bewusst auf diese Spiele und streut sie immer wieder ins Training auf verschiedene Art und Weise ein.

Was denkt ihr über diesen Ansatz?

Sportliche Grüße,

Peter

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Gepostet

11. September, 13:32 Uhr

Hallo Zusammen, 

ich würde einfach mal gerne hören, wie es euch mit der neuen Trainerausbildung geht? Eventuell gibt es ebenfals ambintionierte und engagierte Trainertalente, die sich momentan etwas abgehängt fühlen, sowie ich. Ich besitze nun seit einiger Zeit die B-Lizenz und würde gerne die nächsten Lizenzstufen machen. Inzwischen besitze ich auch die nötigen Punkte dazu. Leider muss ich aber sagen das 4.500 Euro kaum zu bezahlen sind, um die Lizenzstufe zu erreichen, vor allem nicht aus der eigenen Tasche. Ich hatte trotz der Möglichkeit in stark leistungsorienterten Verein zu trainieren, machmal das Gefühl, ob es nicht besser wäre aufzuhören und den Stress, die Zeit und das Geld wo anders zu investieren. Wir sprechen hier von mindestens 30 Wochenstunden neben Studium bzw. Beruf. Bin jetzt froh es durchgezogen zu haben, aber wie geht es euch damit? Habt ihr ähnliche Sorgen/Gedanken?

Meiner Meinung nach bekommen wir mittelfristig das nächste große Nachwuchsproblem im Fußball, weil es keine oder nur noch sehr wenige engagierte und ambitionierte Trainer gibt, die diesen mühseligen Weg gehen möchten und können.  
Die Bevorzugung von Ex-Profis ist leider eine schlechte Möglichkeit das zu Kompensieren, wenn man daran denkt das es für Nachwuchsarbeit im Breitensport nur 1 Punkt im Lizenzsystem gibt. Weiterhin halte ich die extrem unterschiedliche Gewichtung der Punkte für nicht zielführend. Ohne mein Trainerteam wäre ich als "Cheftrainer" aufgeschmissen. Warum sollten sie nur einen Punkt erhalten und ich zum Teil 7,5 Punkte. 

Wie geht es euch damit? Welche Erfahrungen habt ihr bereits gemacht? 
Sportliche Grüße! 

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