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Peter S.

Mainz, Deutschland

Trainerstationen: Wormatia Worms, SV Gonsenheim, TSG Bretzenheim

25. Februar, 23:09 Uhr

Doch die Kinder spielen mit Armeinsatz und fairem Halten und Ziehen, da es in der höchsten Landesspielklasse sonst schwer wird.

Vielleicht sollte man dazusagen, dass die Kinder in den letzten Jahren oft ohne die nötige Intesität und Zweikampfmomente trainiert haben und oft ihre Geschwindigkeitsvorteile oder auch technischen Überlegenheiten nutzen konnten, um Duelle für sich zu entscheiden.

Dennoch war bei den Kindern, die sich noch schwer tun den Körper einzusetzen, zu erkennen, wie leicht es ist mit etwas umfangreicherem Körpereinsatz den Ball zu gewinnen. Die Intensität in den Duellen war um einiges höher und das konnten die Jungs auch nachhaltig für sich mitnehmen und umsetzen.

Es ging uns ausschließlich darum mit der Variation, die Gewinnermentalität zu fördern und das Mindest zu entwickeln „Jedes Duell gewinnen zu wollen“.

Es war also ein erfreulicher Seiteneffekt das die Jungs lernten, den Körper so einzusetzen, das sie den Ball gewonnen haben. Man kann durchaus sagen, dass wir in der Mannschaft einige Bären (Spieler die sich nicht vor dem Zweikampf scheuen) und einige Rehe (Spieler die Angst vor dem Zweikampf haben) haben. Natürlich bewegen sich manche Spieler auch dazwischen. Den „Bären“ fiel es sehr einfach auch mit erweitertem Körpereinsatz den die Bälle zu gewinnen. Für die anderen Jungs war es ein großer Lerneffekt, wie man mit mit den Armen und mit dem Körper den Ball gewinnen kann, zusätzlich zu dem warten bis der Gegner den Ball freigibt.

Ich fand das extrem spannend und hilfreich für die Jungs. Sowohl mit als auch gegen den Ball.

Gepostet

25. Februar, 01:45 Uhr

Kämpferspiele zum Mentalitätstraining

Hallo Zusammen,

Ich bin U13 Trainer eines ambitionierten Amateurvereins, der sich direkt unter den Nachwuchsleistungszentren bewegt.

Ich wollte einfach mal meine Erfahrungen zu dem Thema „Kämpferspiele“ teilen. Mir ist wichtig zu sagen, dass es sich hierbei nur um eine Erweiterung handelt, um die Gewinnermentalität zu fördern.

Wir haben zum Beispiel beim Carsten 1 vs 1 Durchgänge so gespielt das die Kinder ein Tor unter allen Umständen vermeiden sollten, zur Not auch mit einem Foul. Natürlich wurde darauf hingewiesen, dass die Kinder sich im Training nicht gegenseitig verletzen sollen. Dennoch waren Festhalten und Armeinsatz erlaubt. Die Mentalität der Kinder war spürbar höher und die Kinder, die noch Probleme hatten ihren Körper einzusetzen im Zweikampf haben nachhaltig gelernt mit fairem Ziehen und Drücken die Bälle zu erobern. Ich war echt begeistert und hätte das nicht erwartet wie gut die Kinder das aufgenommen haben.

Ich persönlich denke, dass „Kämpferspiele“ immer mal wieder ein spannendes Mittel sein können abwechslungsreich Durchsetzungsfähigkeit und Gewinnermentalität zu entwickeln.

Sankt Pauli setzt im Grund- und Aufbaubereich sehr bewusst auf diese Spiele und streut sie immer wieder ins Training auf verschiedene Art und Weise ein.

Was denkt ihr über diesen Ansatz?

Sportliche Grüße,

Peter

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20. Oktober, 21:08 Uhr

Kleiner Tipp: Einfach mal die „Topspieler“ alleine gegen 5 spielen lassen. Wenn das dann nicht klappt ihn mal fragen warum das nicht klappt. Die Erkenntnis ist einfach, schnell und nachhaltig.

20. Oktober, 21:04 Uhr

Ich würde dir empfehlen deiner Mannschaft etwas Zeit zu geben. Die Umstellung vom 9er aufs 11er Feld ist für die Jungs extrem groß. Ich würde dir empfehlen trotzdem weiterhin in kleinen Spielformen zu trainieren, vor allem da der Fußball immernoch der gleiche ist. Die Spielprinzipien ändern sich ja eigentlich nicht.

Eventuell kannst du mit kleinen Spielausschnitten die Mannschaften in realen Räumen die Umstellung aufs 11er Feld etwas vereinfachen. Weiterhin finde ich kann man mit einem 2 vs 2 oder 3 vs 3 bzw. 4 vs 4 sehr gut die Pendelbewegung trainieren. Kleine Überzahlspiele gewinnen noch mehr an Bedeutung, da die Abwehr immer mit in Überzahl agiert und dies durch das Aufbau- ins Mittelfeld- bis hin ins Angriffsdrittel übertragen kann.

Sportlich Grüße,

Peter

Gepostet

11. September, 13:32 Uhr

Hallo Zusammen, 

ich würde einfach mal gerne hören, wie es euch mit der neuen Trainerausbildung geht? Eventuell gibt es ebenfals ambintionierte und engagierte Trainertalente, die sich momentan etwas abgehängt fühlen, sowie ich. Ich besitze nun seit einiger Zeit die B-Lizenz und würde gerne die nächsten Lizenzstufen machen. Inzwischen besitze ich auch die nötigen Punkte dazu. Leider muss ich aber sagen das 4.500 Euro kaum zu bezahlen sind, um die Lizenzstufe zu erreichen, vor allem nicht aus der eigenen Tasche. Ich hatte trotz der Möglichkeit in stark leistungsorienterten Verein zu trainieren, machmal das Gefühl, ob es nicht besser wäre aufzuhören und den Stress, die Zeit und das Geld wo anders zu investieren. Wir sprechen hier von mindestens 30 Wochenstunden neben Studium bzw. Beruf. Bin jetzt froh es durchgezogen zu haben, aber wie geht es euch damit? Habt ihr ähnliche Sorgen/Gedanken?

Meiner Meinung nach bekommen wir mittelfristig das nächste große Nachwuchsproblem im Fußball, weil es keine oder nur noch sehr wenige engagierte und ambitionierte Trainer gibt, die diesen mühseligen Weg gehen möchten und können.  
Die Bevorzugung von Ex-Profis ist leider eine schlechte Möglichkeit das zu Kompensieren, wenn man daran denkt das es für Nachwuchsarbeit im Breitensport nur 1 Punkt im Lizenzsystem gibt. Weiterhin halte ich die extrem unterschiedliche Gewichtung der Punkte für nicht zielführend. Ohne mein Trainerteam wäre ich als "Cheftrainer" aufgeschmissen. Warum sollten sie nur einen Punkt erhalten und ich zum Teil 7,5 Punkte. 

Wie geht es euch damit? Welche Erfahrungen habt ihr bereits gemacht? 
Sportliche Grüße! 

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