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Robin S.

12. Oktober, 20:04 Uhr

9:00 man sieht hieran wirklich wie komplex und schwierig dieser Sport ist, zumindest wenn man versucht ihn auf einem höheren Niveau zu spielen. Dieses "in die Tiefe knallen" sieht man ja so häufig im Amateurbereich und zeichnet ihn auch meiner Meinung nach häufig aus. Man sieht ja auch hier, dass der AV keine wirklich sinnvolle Option nach vorne finden kann, weil sie einfach nicht gegeben ist. Der Professionelle hätte wahrscheinlich abgedreht und hätte den IV zentral angespielt, um zu sehen, ob dieser bessere Hilfe bekommt. Aber der Blick für den Rücken fehlt häufig im Kreisligabereich. "Wenn dir keiner offensiv hilft, dann dreh ab." Ohne es zu wissen, aber ich meine, das ist eine Methode, die im Profibereich angewendet wird. Zumindest ist das mein Gefühl. 

10. Oktober, 22:23 Uhr

Also von den Grundlagen her dürfte sich eigentlich gar nicht so viel ändern. Das Spiel ist ja an sich das gleiche. Ich meine auch, dass es eine Kategorie direkt fürs Großfeld gibt, wo insbesondere Emre viele Formen zeigt. Auch unter der Champions-Kategorie bei PSV Eindhoven findet man viele Formen, die man bestimmt ab der C-Jugend versuchen kann, die schon etwas komplexer sind. Das findet man über die Desktopversion etwas besser.

Ich glaube sinnvoll wäre es, wenn du dich mit dem Thema Steuerungsmittel, wie zum Beispiel einer No-Go-Zone oder einer sogenannten Mittellinienregel beschäftigst.

Wenn es dir jetzt um solche Themen wie Linienverteidigung geht, wirst du mit Provokationsregeln etwas kreativ werden müssen.

Liebe Grüße

09. Oktober, 11:05 Uhr

Ein wunderbarer Vortrag, Joscha. 🍀Du hast das sehr anschaulich rübergebracht, mit guten Beispielen.

Man könnte vielleicht eine Sache ergänzen, die eigentlich offensichtlich ist. Coaching hat ja nicht nur was mit Fehlerkorrektur zu tun, sondern dient ja häufig auch der positiven Bestärkung und der Verfestigung von Spielprinzipien.

Das Einzelcoaching kann ja auch umfassen, einen Spieler, der eine sehr gute Wiederholung hatte, zur Seite zu nehmen. Man kann ihn fragen, auf was er gerade geachtet hat bei der Wiederholung (erster Kontakt ins Feld, Gegner angedribbelt und gebunden, etc). So stellt man einerseits fest, ob der Spieler diese gedanklichen Lösungen bewusst erfasst und zum anderen kann man ihm noch einen persönlichen Push mitgeben: "Richtig gut, Junge! Bleib weiter so mutig".

Das Set-Up des Videos ist sehr angenehm. Sehr professionell, sehr authentisch.👍🏻

08. Oktober, 19:57 Uhr

Die Idee mit dem Impuls der Woche ist wirklich großartig. Wenn man euch schon länger verfolgt, kennt man natürlich die eine oder andere Idee von euch bereits. Aber der Mehrwert von diesen Impulsen - neben neuen Ideen, die man mitbekommt -  ist es, mal an die ein oder andere Sache wieder erinnert zu werden. :) Wirklich ein tolles Format. 

Steffen Günther gar nichts besonderes. Ich nehme dafür ChatGTP 5 und kopiere dort die Kaderliste rein, wo die Spieler mit Leistung und Basis markiert sind. Dann sage ich sowas wie: "ich benötige 4 Gruppen, wo sich immer zwei Gruppen gegenüberstehen. Es soll die Leistungsgruppe gegen Leistungsgruppe antreten." Oder ich gebe zum Beispiel die PDF von der Form "Einlaufen" rein und sage "stell mir die Kids so auf, dass Leistungsgruppe gegen Leistungsgruppe und Basisgruppe gegen Basisgruppe übt". Dann kommt dann sowas raus wie "X1: Lino, Oskar, Leevi. O1: Neo, Fynn, Adis"... usw.

Das Format ist absolut klasse. Ich finde es sehr schön, dass die Livestreams auch noch als On-Demand zur Verfügung stehen. Das Layout der Folien gefällt mir sehr gut. Kompakt und trotzdem sehr inhaltstief mit vielen guten Hinweisen. Und vorallem wunderbar vorgetragen, Sako. Die Jump-Cuts braucht es vielleicht nicht.

Die innere Differenzierung ist ein sehr probates Mittel. Ich lasse zum Beispiel in der Trainingsvorbereitung von einer KI den Trainingskader in eine "Leistungs- und Basisgruppe" teilen (ich finde die Begriffe schöner als stärker und schwächer). Ich glaube, dass man mit so einer Trainingsplanung schon sehr viel erreicht, wenn man sogar die Startpositionen in jeder Form plant. Hundertprozentig genau ist das nie, ist aber auch nicht erforderlich.

Die "Hacks" sind super interessant. Schön, dass ihr das mal so gebündelt aufbereitet habt. Und vielen Dank für die Folien!

Kommentiert am #1 Der Coaching-Regler

26. September, 19:27 Uhr

Danke Marian! Ein wirklich toller Denkanstoß. Ich hab die Einlaufen-Form als Lehrprobe im Basis-Coach-Lehrgang gemacht und musste mich dabei filmen. Mit deiner Einordnung reflektiere ich mein Coachingverhalten während der Form nun wirklich klarer. Ich glaube, dass ein weiterer Aspekt den Coaching-Regler mitbestimmt, nämlich die eigene Anspannung in der Situation, die man unter Kontrolle bekommen muss. Manchmal wünsche ich mir einen Coach hinter dem Coach, der den Regler ein wenig mit justiert für einen. Meistens wird er ihn runterregeln können :)

10. September, 00:15 Uhr

Ich habe die Form heute im Training angeboten. Ist richtig gut mit einem glatten 2014er-Kader gelaufen. Die Form lief sofort von ganz allein. Die Kids hatten Bock, hatten Spaß und konnten auch ihre fancy moves teilweise zeigen :) Das ist wieder eine dieser Formen, wo die Kids fragen: "Können wir nochmal?", wenn man sie auch bisschen machen lässt. Ich hab sie mit 12 Kindern gespielt. Geht von der Standzeit meiner Meinung nach gerade noch so klar.

Eine Anpassung habe ich probiert: Ich habe anstatt die Tore umlaufen zu lassen, zwei Kegel verwendet und die Tore noch etwas breiter gestellt. So konnte ich einen langen ersten Kontakt in Richtung des jeweiligen Tores provozieren bzw. coachen.

29. August, 23:57 Uhr

Hallo Kai,

Ich finde deine Einstellung wirklich toll. Man merkt wirklich, dass du das fühlst und leidest und wirklich entwickeln willst.

Das Problem, was Training mit Kindern mit sich bringt ist leider, dass allein das "Trainieren" eine Fähigkeit ist, die man lernen muss. Das klingt total banal, aber wenn man das versteht, geht einem das bisschen leichter ab. Kinder verstehen leider (noch) nicht, dass Training dazu da ist, damit sie besser werden, um am Wochenende gegen einen Gegner bestehen zu können. Die kommen zu dir in diesem Alter -  weil sie spielen wollen und nicht weil sie "besser" werden wollen oder an etwas "arbeiten" wollen.

Ich hätte hier 4 Gedanken:

Kein 7vs7 mehr am Wochenende (nur Frustrationsmomente)

Im Training: zunächst 1 Form und dann Kleinzahlspiele (später 2 Formen usw.)

Vermeide Frustration für alle im Training. Mach es simpel. Die sind 9 Jahre alt...

Bilde eine Leistungsgruppe und eine Basisgruppe im Training

Bleib dabei, das kommt alles von allein.